Remote Closer Job finden: So bekommst du deinen ersten Auftraggeber
Du hast verstanden, was eine Closerin macht, und willst jetzt starten. Die nächste Frage ist fast immer: Wie komme ich an meinen ersten Auftraggeber? Die gute Nachricht: Unternehmen mit hochpreisigen Angeboten suchen ständig Menschen, die gute Verkaufsgespräche führen können. Die weniger gute: Die meisten Stellen findest du nicht auf klassischen Jobportalen.
Wer stellt Remote Closerinnen ein?
- Coaches und Beraterinnen mit Programmen ab einigen tausend Euro
- Agenturen, die für Kunden Vertriebsgespräche übernehmen
- Online-Unternehmen mit hochpreisigen Kursen oder Dienstleistungen
Allen gemeinsam ist: Sie generieren selbst Interessentinnen über Marketing und brauchen jemanden, der die Gespräche führt. Du brauchst also keine eigene Reichweite.
Wo du Auftraggeber findest
Viele Closer-Jobs werden über Netzwerke und Empfehlungen vergeben. Sinnvolle Wege sind Communities rund um High Ticket Sales, LinkedIn, direkte Ansprache von Coaches, deren Angebot du gut findest, und Empfehlungen aus deiner Ausbildung. Bei Salesqueens bereiten wir die Frauen auf Bewerbungsgespräche vor und stellen sie Coaches und Agenturen aus unserem Netzwerk vor. Eine Job-Garantie geben wir bewusst nicht, weil die Entscheidung beim Auftraggeber liegt.
So läuft ein Bewerbungsgespräch als Closerin ab
Rechne mit zwei Teilen. Zuerst ein Kennenlernen: Warum Sales, wie viel Zeit hast du, wie arbeitest du? Danach oft ein Rollenspiel, in dem du ein Verkaufsgespräch führst. Der Auftraggeber achtet darauf, wie du fragst, ob du wirklich zuhörst und wie ruhig du bei Einwänden bleibst. Genau deshalb ist regelmäßige Übung so wichtig. Wie du mit Einwänden umgehst, liest du im Artikel Einwandbehandlung im Verkaufsgespräch.
Darauf solltest du bei einem Angebot achten
- Terminqualität: Wie gut sind die Termine vorqualifiziert, und wie viele bekommst du pro Woche?
- Produkt: Kannst du ehrlich hinter dem Angebot stehen? Du verkaufst es jeden Tag.
- Provision: Wie hoch, wann wird ausgezahlt, was passiert bei Stornos oder Rückbuchungen?
- Einarbeitung: Bekommst du Skripte, Aufnahmen guter Calls und Feedback?
Typische Fehler beim Einstieg
- Den ersten Auftraggeber nehmen, egal wie schlecht die Termine sind
- Ohne Übung ins erste echte Gespräch gehen
- Nur auf die Provisionshöhe schauen statt auf die Anzahl guter Termine
- Keine schriftliche Vereinbarung zu Provision und Abrechnung
Dein nächster Schritt
Bevor du dich bewirbst, solltest du sicher im Gespräch sein. Wie der Weg von null bis zum ersten Auftraggeber aussieht, erklären wir im Artikel High-Ticket-Closerin werden. Und wenn du sehen willst, ob der Job zu dir passt, starte mit der kostenlosen Live-Masterclass.
Häufige Fragen
Wo finde ich Remote Closer Jobs?
Die meisten Closer-Jobs werden nicht klassisch ausgeschrieben, sondern über Netzwerke, Empfehlungen und direkte Ansprache vergeben. Typische Auftraggeber sind Coaches, Beraterinnen, Agenturen und Online-Unternehmen mit hochpreisigen Angeboten.
Wie läuft ein Bewerbungsgespräch als Closerin ab?
Oft gibt es ein Kennenlernen und danach ein Rollenspiel, in dem du ein Verkaufsgespräch führst. Der Auftraggeber will sehen, wie du fragst, zuhörst und mit Einwänden umgehst.
Bekomme ich als Closerin ein festes Gehalt?
Meist nicht. Üblich ist Provision pro Abschluss, oft 300 bis 1.000 Euro. Manche Auftraggeber zahlen ein kleines Fixum, dann ist die Provision niedriger.
Woran erkenne ich einen guten Auftraggeber?
An gut vorqualifizierten Terminen, einem Produkt, hinter dem du stehen kannst, klaren Provisionsregeln und pünktlicher Abrechnung. Frag vor dem Start, wie viele Termine pro Woche realistisch sind und wie mit Rückbuchungen umgegangen wird.
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